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MDK-Bestnote für Seniorenheim Rhönblick

MDK-Bestnote für Seniorenheim Rhönblick

Erst im Oktober dieses Jahres wurde das Seniorenheim Rhönblick eröffnet. Dennoch gibt es jetzt bereits eine Auszeichnung ganz besonderer Art, die für höchste Qualität hinsichtlich der medizinischen wie betreuerischen Leistungen bürgt. Die erste Prüfung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) am 12. 05. 2016 ergab bereits die beste Note, die dabei nur erzielt werden kann, nämlich die 1,0.
Bei diesen Überprüfungen wird jährlich aufs Neue (von neuem) festgestellt, ob zum einen die Pflegestandards eingehalten werden, zum anderen die Anforderungen und Bedürfnisse der Bewohner (zu Pflegenden gut) erfüllt werden. In jeder stationären Einrichtung werden dabei die folgenden Bereiche genau unter die Lupe genommen:

 

o       Pflege und medizinische Versorgung

o        Umgang mit demenzkranken Bewohnern

o       Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung“

o        Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene

 

Auch eine Befragung der Bewohner ist Teil der unangemeldeten Prüfung.
Egal ob Raumpflege, Hauswirtschaft, Pflege oder Leitung: Alle Bereiche unserer Einrichtung überzeugten bei der ersten MDK-Prüfung durch qualitative Höchstleistungen. Die Zufriedenheit der Qualitätsprüfer mit der Arbeit aller Beteiligten war regelrecht zu spüren.
Vor Ort waren auch die Pflegedirektorin Julia Plinganser, Pflegedienstleitung Tanja Beiersdörfer, Heimleiter Stephan Mölter sowie der Betreiber des Seniorenheims Michael Wehner.

Eine kleine Paradoxie am Rande ergab sich bei der Prüfung beim Punkt „optimale Verpflegung“ (nur durch die geltenden Richtlinien bezüglich optimaler Verpflegung im Rahmen des Prüfverfahrens).

 

Hier prüft der MDK normalerweise, ob eine wöchentliche gemeinsame Besprechung und Planung des Essens unter Einbeziehung der Bewohner vorgesehen ist und
die Bewohner anschließend aus mehreren Menüvorschlägen durch Ankreuzen das jeweils gewünschte Menü auswählen können.

 

Im Seniorenheim Rhönblick jedoch fördern wir auch im Bereich Verpflegung die Eigenständigkeit der Bewohner. So wird – wie in Wohngemeinschaften üblich – jede Woche besprochen, was es demnächst zu essen geben soll. Dadurch entfällt der Menüplan zum Ankreuzen, schließlich wurde die Entscheidung von allen gemeinsam schon im Vorfeld getroffen.

 

Selbstverständlich darf ein Bewohner sich kurzfristig auch umentscheiden und bekommt dann ganz spontan ein anderes verfügbares Essen.

 

Gerade diese vorbildliche Praxis führte allerdings dazu, dass die vorgefertigten Richtlinien im Bereich „Befragung der Bewohner“ nicht optimal erfüllt werden konnten – denn auf die Frage: „Können Sie beim Mittagessen zwischen verschiedenen Gerichten auswählen?“ musste bei aller Zufriedenheit die aufrichtige Antwort ein „Nein“ sein.

 

Insgesamt ergab sich dennoch eine glatte 1,0 als Gesamtnote für das Seniorenheim Rhönblick.

 

Die Prüfung selbst verlief sehr angenehm: professionell und doch partnerschaftlich. Alle fühlten sich dabei wohl und waren mit dem Endergebnis selbstverständlich äußerst zufrieden.

 

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