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Gut geschützte Freiräume: Raffinierte Demenz-Technik macht es möglich.

Gut geschützte Freiräume: Raffinierte Demenz-Technik macht es möglich.

Demenzkranke Menschen leiden genauso wie jeder Andere darunter, wenn sie sich nicht frei bewegen können. Niemand fühlt sich gern eingesperrt – auch nicht dann, wenn er jemanden braucht, der im Alltag auf ihn aufpasst. Jeder weiß allerdings ebenso, dass jemand, der unter Demenz erkrankt ist, eines besonderen Schutzes bedarf. Einen solchen Schützling aus den Augen zu verlieren, endet leider nicht selten damit, dass er orientierungslos umherirrt und sich selbst oder auch Andere in Gefahr begibt.

In unserem Seniorenheim Rhönblick wollen wir die Bewohner nicht einsperren. Dennoch müssen und wollen wir selbstverständlich sicherstellen, dass alle, auch die demenzkranken Menschen, optimal geschützt sind. Wir haben uns also Gedanken gemacht, wie wir diese Aufgabe lösen und für all dies sorgen können.

 

freiraum

 

Zum Glück kann uns die moderne Technik effektiv dabei helfen. In unserem Hause haben wir für unsere an Demenz erkrankten Bewohner ein Laufrichtungserkennungsschutzsystem auf Funkbasis installiert. Der Patient muss dafür lediglich einen sogenannten Transponder tragen. Das ist nichts anderes als ein unscheinbares, kleines Gerät, das Signale als Funkwellen übermitteln kann. Dieses Gerät hat der Bewohner entweder als Klipp an seiner Kleidung oder in einer speziellen Uhr, die so auch als Funkuhr dient. Der Transponder erkennt automatisch die Laufrichtung und somit den Ort, wo sein Träger sich jeweils befindet. Verlässt so ein weglaufgefährdeter Bewohner seinen sicheren Bereich, so sendet der Transponder über Funk ein bestimmtes Signal an die Zentrale und der Bewohner kann von unseren Mitarbeitern zurück in Sicherheit und vertraute Umgebung begleitet werden.

 

 

demenz-technik

 

Innerhalb des geschützten Anwesens können sich mit dieser Hilfe alle Heimbewohner frei und selbstbestimmt bewegen. Geschlossene Türen gibt es nicht und niemand muss sich im Seniorenheim Rhönblick unterdrückt oder eingesperrt fühlen. Für einen respekt- und würdevollen Umgang mit unseren demenzkranken Bewohnern ist das in unseren Augen auch ausgesprochen wichtig, wenn nicht gar unerlässlich. Dem Entstehen von Aggressionen und Streit wird auf diese Weise ebenfalls bestmöglich vorgebeugt.

So ist es auch den demenzkranken Menschen im Seniorenheim Rhönblick möglich, sich innerhalb eines großen Bereichs zu bewegen und viele Freiräume zu genießen.

Die Türen können offen bleiben und jeder ist trotzdem bestmöglich geschützt.

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