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Sommerfest 2016 im Seniorenheim Rhönblick

Das Wetter war uns wohlgesonnen, als wir auf dem hauseigenen Festplatz des Seniorenheims Rhönblick im Freien das diesjährige Sommerfest feierten. So lud der Himmel strahlend blau zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein. Zu unserem Motto hatten wir nämlich die 20er Jahre auserkoren. Um dieses Thema kreiste alles an jenem schönen Nachmittag. Bei sommerlichen Temperaturen und der passenden Dekoration gedachten wir also der Zeit des Charleston, der Wasserwellen und Flapperkleider.
Dieser Brückenschlag in der Zeit gelang auf eine wunderbare Weise, weshalb wir jetzt gerne davon berichten und Sie daran teilhaben lassen

 

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Ein Genuss in jeder Hinsicht

Anfangs begrüßte Stephan Mölter die anwesenden Gäste. Nach der feierlichen Begrüßung der Bewohner und ihrer Angehörigen wie auch der Mitarbeiter und Freunde gab es zur Stärkung erst mal Kaffee und leckeren, selbstgebackenen Kuchen: ein guter Start in den Nachmittag, der gleich die richtige Basis schuf. 
Später wurde dann noch gegrillt, was an diesem schönen Tag schlicht und einfach ein Muss war. Mitarbeiter und Angehörige trugen zu unserem Festschmaus im Freien mit allerlei Salaten bei.
Die „Rhöner Saxophöner“ sorgten für das passende musikalische Ambiente und begeisterten Jung und Alt mit ihrer Musik der 20er Jahre. So konnten wir an diesem Sommertag viel Kostbares genießen – und zwar wahrlich mit allen Sinnen.


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Auch für die Jüngsten war gut gesorgt

Für die Kinder unter den Gästen hatten wir uns für dieses Fest etwas ganz Spezielles ausgedacht: eine Hüpfburg, in der sie toben, springen und scheinbar fliegen konnten. So hatten auch die Jüngsten auf dem Fest wahrlich einen guten Grund, mit der Sonne um die Wette zu strahlen. Sichtlich genossen sie die Musik ebenso wie die älteren Gäste und Bewohner auf dem Fest. Natürlich trugen die gegrillten Leckereien auf ihre Weise dazu bei, die Kinderherzen zufrieden zu stimmen und die Laune der Kleinen zu vergolden. 


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Viele glückliche Gesichter

So war dieser festliche Nachmittag für Anwesende jeder Altersgruppe auf der ganzen Linie ein durchschlagender Erfolg. Man konnte es an den Gesichtern sehen: Ein entspanntes, zufriedenes Lächeln dominierte fast jede Mimik, die man an jenem Tag einfangen konnte.

So soll ein Sommerfest ja auch sein: üppig auf der einen Seite, leicht und entspannt auf der anderen.

In diesem Sommer 2016 ist uns das wahrlich gut gelungen.

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MDK-Bestnote für Seniorenheim Rhönblick

Erst im Oktober dieses Jahres wurde das Seniorenheim Rhönblick eröffnet. Dennoch gibt es jetzt bereits eine Auszeichnung ganz besonderer Art, die für höchste Qualität hinsichtlich der medizinischen wie betreuerischen Leistungen bürgt. Die erste Prüfung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) am 12. 05. 2016 ergab bereits die beste Note, die dabei nur erzielt werden kann, nämlich die 1,0.
Bei diesen Überprüfungen wird jährlich aufs Neue (von neuem) festgestellt, ob zum einen die Pflegestandards eingehalten werden, zum anderen die Anforderungen und Bedürfnisse der Bewohner (zu Pflegenden gut) erfüllt werden. In jeder stationären Einrichtung werden dabei die folgenden Bereiche genau unter die Lupe genommen:

 

o       Pflege und medizinische Versorgung

o        Umgang mit demenzkranken Bewohnern

o       Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung“

o        Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene

 

Auch eine Befragung der Bewohner ist Teil der unangemeldeten Prüfung.
Egal ob Raumpflege, Hauswirtschaft, Pflege oder Leitung: Alle Bereiche unserer Einrichtung überzeugten bei der ersten MDK-Prüfung durch qualitative Höchstleistungen. Die Zufriedenheit der Qualitätsprüfer mit der Arbeit aller Beteiligten war regelrecht zu spüren.
Vor Ort waren auch die Pflegedirektorin Julia Plinganser, Pflegedienstleitung Tanja Beiersdörfer, Heimleiter Stephan Mölter sowie der Betreiber des Seniorenheims Michael Wehner.

Eine kleine Paradoxie am Rande ergab sich bei der Prüfung beim Punkt „optimale Verpflegung“ (nur durch die geltenden Richtlinien bezüglich optimaler Verpflegung im Rahmen des Prüfverfahrens).

 

Hier prüft der MDK normalerweise, ob eine wöchentliche gemeinsame Besprechung und Planung des Essens unter Einbeziehung der Bewohner vorgesehen ist und
die Bewohner anschließend aus mehreren Menüvorschlägen durch Ankreuzen das jeweils gewünschte Menü auswählen können.

 

Im Seniorenheim Rhönblick jedoch fördern wir auch im Bereich Verpflegung die Eigenständigkeit der Bewohner. So wird – wie in Wohngemeinschaften üblich – jede Woche besprochen, was es demnächst zu essen geben soll. Dadurch entfällt der Menüplan zum Ankreuzen, schließlich wurde die Entscheidung von allen gemeinsam schon im Vorfeld getroffen.

 

Selbstverständlich darf ein Bewohner sich kurzfristig auch umentscheiden und bekommt dann ganz spontan ein anderes verfügbares Essen.

 

Gerade diese vorbildliche Praxis führte allerdings dazu, dass die vorgefertigten Richtlinien im Bereich „Befragung der Bewohner“ nicht optimal erfüllt werden konnten – denn auf die Frage: „Können Sie beim Mittagessen zwischen verschiedenen Gerichten auswählen?“ musste bei aller Zufriedenheit die aufrichtige Antwort ein „Nein“ sein.

 

Insgesamt ergab sich dennoch eine glatte 1,0 als Gesamtnote für das Seniorenheim Rhönblick.

 

Die Prüfung selbst verlief sehr angenehm: professionell und doch partnerschaftlich. Alle fühlten sich dabei wohl und waren mit dem Endergebnis selbstverständlich äußerst zufrieden.

 

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Schüler Besuchen unser Pflegeheim

Regelmäßig verbringen die Schüler der Offenen Ganztagesschule einen Nachmittag im neuen Burkardrother Seniorenheim.

 
Paula grinst. Schon zum fünften Mal wurde sie von ihrer Tischnachbarin gefragt, wie sie und ihre Freundinnen heißen. Geduldig nennt die Elfjährige die Namen. „Die sind aber schön“, erklärt die Frau, die an Demenz erkrankt ist. Dann erzählt sie von ihren Kindern, auch, wie diese heißen. Paula hört aufmerksam zu, obwohl sie das Gesagte bereits mehrmals gehört hat.

 

Wenige Minuten später geht das Ganze von vorne los. Doch das Mädchen stört sich nicht daran. Sie genießt vielmehr den Nachmittag im Burkardrother Seniorenheim „Rhönblick“. „Ich mag alte Menschen“, sagt die Fünftklässlerin. Dann steht sie auf und macht Platz, damit ein älterer Herr Kaffee trinken kann. Ein Stück Kuchen bekommt er auch noch. Den haben Paula und ihre Mitschüler von der Offenen Ganztagesschule (OGS) am Vortag extra für die Bewohner des Seniorenheims gebacken.

„Der schmeckt aber gut“, wird er an der Kaffeetafel gelobt. Paula freut es.

Sie ist mit ihren Mitschülern von der fünften Klasse das erste Mal in dem Pflegeheim. Manche brauchen etwas Zeit, um sich an die dementen Bewohner und ihr Verhalten zu gewöhnen, bleiben auf Abstand.

 

 

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Andere wiederum packen mit an, so als ob sie noch nie etwas Andres gemacht hätten. So auch Linus. Er ist eher einer von der coolen Sorte, häufig aufgedreht, hat immer einen Spruch auf den Lippen. Hier im Seniorenheim jedoch nicht. Da ist der Zehnjährige lammfromm, hält beim Stempeln mit Farben einer Bewohnerin geduldig die Schablone, greift kurz darauf einer älteren Dame unter den Arm, um sie an ihren Platz zu führen. Später flitzt er in dem Gemeinschaftsraum hin und her, kümmert sich darum, dass genügend Kaffee und Saft für die älteren Damen und Herren und deren Besucher bereitstehen.

 

 

Nachdenklich

 

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Leon hingegen bleibt erst mal auf Abstand, lässt das Geschehen auf sich wirken. „Das bin ich in 60, 70 Jahren“, sagt er nachdenklich. Dann lässt sich der Elfjährige von Linus anstecken und packt ebenfalls mit an. Ganz anders verhält sich Rafael. Normalerweise ist er ein stiller, in sich gekehrter Junge. Hier im Seniorenheim taut er regelrecht auf, spricht munter drauf los, will alles wissen.
Die beiden Erzieherinnen Talitha Vorndran und Jutta Kleinhenz vom Betreuer-Team der OGS sind davon nicht überrascht, sie kennen diese Wandlungen. Schon seit mehreren Wochen besuchen sie mit Schülern die Bewohner des Seniorenheims. Dabei wechseln sich sowohl die Jugendlichen als auch die Erzieher immer wieder ab.

 

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Die Besuche im Pflegeheim finden im Rahmen des Sozialprojektes der OGS statt, das inzwischen fester Bestandteil des Nachmittagsprogramms ist. „Wir waren schon im Burkardrother Kindergarten, unsere Kids haben dort mit den Kleinen gebastelt und vorgelesen“, erzählt Jutta Kleinhenz. Auch mit Senioren haben die Jugendlichen schon zu tun gehabt, unter anderem beim Betreuungsnachmittag der Caritas für Demenzkranke oder beim Seniorenfasching im Jugendheim.
Seit der Eröffnung im Oktober stehen regelmäßig Ausflüge zum „Rhönblick“ auf dem Programm. „Heute haben wir Bilder mit Farben gestempelt, aber auch schon für die alten Leute getanzt, Theater gespielt und musiziert“, fügt sie hinzu.
Im Seniorenheim kommt das Engagement der OGS an. „Ihre Besuche sind eine echte Bereicherung für uns“, schwärmt Pflegedienstleiterin Tanja Beiersdörfer. Auch wenn es dabei manchmal turbulenter zugeht, als sonst. Doch die Betreuungskräfte wie Manuela Fassmann stören sich nicht daran. Sie sind vielmehr davon begeistert, dass die OGS-Kinder regelmäßig vorbeikommen und Zeit mit den pflegebedürftigen Senioren verbringen. Krankheiten, das Altern und der Tod würden in vielen Familien aus dem Alltag herausgehalten, zum Tabu erklärt und seien somit nichts Normales mehr. „Es ist wichtig, dass sie hier ihre Berührungsängste ablegen“, sagt Manuela Fassmann.

 

 

Scheck als Dankeschön

 

 

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Zum Dank für ihr Engagement bekommen Schüler und Erzieher von Tanja Beiersdörfer diesmal einen Scheck in Höhe von 100 Euro überreicht. „Es ist eine kleine Aufmerksamkeit, damit ihr Euch wieder neues Material zum Basteln, Bauen und Malen kaufen könnt“, sagt sie. Doch für die Kinder ist das nebensächlich. Sie sind mit dem Geschehen in den verschiedenen Wohngruppen beschäftigt, kehren, nach dem das obligatorische Foto gemacht ist, sofort dorthin zurück.
Der sonst so stille Rafael lässt sich dann von Jutta Sommerfeld, ebenfalls Betreuungskraft im Pflegeheim, die Speisekammer und das Computerprogramm zur Bewohnerverwaltung zeigen. Paula und ihre Freundinnen hingegen erliegen einem echten Kicheranfall. „Wir mussten schon wieder erklären, wie wir heißen“, sagt das Mädchen. „Dabei finden wir das eigentlich gar nicht so lustig“, ergänzt Monalina.

 

Foto: Kathrin Kupka-Hahn

Bericht : www.infranken.de

Maibaumaufstellung im Seniorenheim Rhönblick: ein Fest mit allem Drum und Dran

Was mehrere Generationen gemeinsam auf die Beine stellen, konnte am 30. April im Seniorenheim Rhönblick wieder einmal mit viel Erfolg bewiesen werden: Da wurde nämlich in festlicher Stimmung der Maibaum aufgestellt. Sogar einige tüchtige Kinder halfen fleißig mit und genossen es natürlich, so ihre Muskelkraft wirkungsvoll unter Beweis stellen zu können.
Mitgespielt hat zum Glück auch das Wetter, das mit viel Sonnenlicht und Wärme einen freundlichen Rahmen schuf – eben passend für ein Frühlingsfest. Dabei wurde die frohe Botschaft des Wiedererwachens der Natur auf äußerst angenehme Weise zusätzlich unterstrichen.

 

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Zu Beginn des Maibaum-Festes hieß die stellvertretende Heimleiterin, Frau Alexandra Feser, die große Besucherschar herzlich willkommen, die aus zahlreichen Enkeln, Großenkeln, sonstigen Angehörigen der Bewohner wie auch vielen Mitarbeitern des Seniorenheims Rhönblick bestand.

 

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Im Laufe des Tages kamen dann nacheinander sämtliche körperlichen Sinne der Anwesenden genüsslich und ausgiebig auf ihre Kosten. Los ging es in Form von Gaumenfreuden – denn mit einem zufriedenen Magen fühlt man sich gleich doppelt so wohl.
Nach dem Genuss von Kaffee und Kuchen gab es im Anschluss für Jung und Alt ein ganz besonderes Programm: Zur Feier des Tages hatte man einen Magier geladen.

 

Tim der Zauberer lieferte eine wahrlich großartige Show ab, die nicht nur unter den anwesenden Kindern für Beifall und viel Begeisterung sorgte.

 

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Auch mit der richtigen Musik lässt sich bekanntlich wirkungsvoll für eine gute Stimmung sorgen. Als Ohrenschmaus gab es in diesem Fall viele alte Frühlingslieder. Durch einen engagierten Live-Sänger wurden jene gekonnt präsentiert und stimmungsvoll unter die Leute gebracht.

 

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So verfehlten die kostbaren Schätze aus altem Liedgut keineswegs ihre angestrebte Wirkung. Gegenwart und Vergangenheit wurden auf diese Art erneut harmonisch miteinander verknüpft – zumal Musik ja ohnehin im Grunde etwas Zeitloses ist.
Gegen Abend betörte schließlich auch noch der Geruch von Gegrilltem erfolgreich die Sinne der Feiernden.

 

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Am eigens angelegten Festplatz, der sich gegen Süden hin öffnet, durften Gäste wie Bewohner die Fülle des Tages ausklingen lassen. Bei feinen Leckereien vom Grill – Steaks, Bratwürsten und mehr – ließ sich die warme Jahreszeit so noch ein weiteres, letztes Mal auf dieser Feier gemütlich begrüßen. Satt, zufrieden und angenehm müde endete für die Beteiligten dieser reiche Tag.

 

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In Summe gelang im Seniorenheim Rhönblick ein Frühlingsfest der Generationen, für das der aufgestellte Maibaum ein durchaus würdiges Symbol ist. Mögen Symbolik, Zauber und Lieder weiterhin ihre Wirkung entfalten und für uns alle – für Jung und Alt – ein schönes Frühjahr bringen!

 

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GEMEINSAM – WERTSCHÄTZEND – RESPEKTVOLL LEBEN UND ARBEITEN </br> im Seniorenheim Saaleufer und Seniorenheim Rhönblick

Bild:v.l. Tanja Beiersdörfer, Michael Wehner, Luisa Wehner

Bad Bocklet – Burkardroth: Kürzlich konnte Michael Wehner, Geschäftsführer des Seniorenheims am Saaleufer in Bad Bocklet

und Seniorenheim Rhönblick in Burkardroth im Rahmen einer kleinen Feierrunde seinen beiden Kolleginnen Luisa Wehner und Tanja Beiersdörfer

zum erfolgreichen Abschluss zur Pflegedienstleitung gratulieren.

Beide haben ihre Weiterbildung zur Pflegedienstleitung am Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) in Schweinfurt, die berufsbegleitend über 1,5 Jahre ging,

mit hervorragendem Erfolg abschließen können. Luisa Wehner, ein „Eigengewächs“ des Seniorenheim am Saaleufer, hat im Anschluss an ihr Abitur den Beruf der examinierten Altenpflegerin

im Seniorenheim am Saaleufer erlernt und konnte hier direkt im Anschluss als stellvertretende Pflegedienstleitung berufen werden. Hier wird sie ab sofort die Position der Pflegedienstleitung

übernehmen und damit verantwortliche Ansprechpartnerin für Bewohner, Angehörige und Kollegen sein.

Tanja Beiersdörfer erlernte den Beruf der Krankenschwester im St. Elisabeth Krankenhaus in Bad Kissingen, in dem sie nach ihrem Examen mehrere Jahre beschäftigt war

bevor sie 2006 zum Firmenverbund Wehner als Entlassmanagerin wechselte. In den vergangenen Jahren baute sie als Leitung die Tagespflege am Saaleufer in Bad Bocklet

auf und arbeitet seit Herbst im neu eröffneten Seniorenheim Rhönblick als Stellvertretung – ab sofort übernimmt auch sie in Burkardroth als Pflegedienstleitung die Verantwortung.

Beide haben in den letzten Jahren die Unternehmensphilosophie GEMEINSAM – WERTSCHÄTZEND – RESPEKTVOLL LEBEN UND ARBEITEN in herausragender Weise in ihrer

täglichen Arbeit im Umgang mit Bewohnern, Angehörigen und Kollegen umgesetzt und freuen sich auf ihre vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgaben.

Julia Plinganser, die bisher die Aufgaben der Pflegedienstleitung übernahm, wird nun zur Pflegedirektorin berufen, um für beide Häuser zusätzlich als Prozessmanagerin zur Verfügung zu stehen.

 

 

Gut geschützte Freiräume: Raffinierte Demenz-Technik macht es möglich.

Demenzkranke Menschen leiden genauso wie jeder Andere darunter, wenn sie sich nicht frei bewegen können. Niemand fühlt sich gern eingesperrt – auch nicht dann, wenn er jemanden braucht, der im Alltag auf ihn aufpasst. Jeder weiß allerdings ebenso, dass jemand, der unter Demenz erkrankt ist, eines besonderen Schutzes bedarf. Einen solchen Schützling aus den Augen zu verlieren, endet leider nicht selten damit, dass er orientierungslos umherirrt und sich selbst oder auch Andere in Gefahr begibt.

In unserem Seniorenheim Rhönblick wollen wir die Bewohner nicht einsperren. Dennoch müssen und wollen wir selbstverständlich sicherstellen, dass alle, auch die demenzkranken Menschen, optimal geschützt sind. Wir haben uns also Gedanken gemacht, wie wir diese Aufgabe lösen und für all dies sorgen können.

 

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Zum Glück kann uns die moderne Technik effektiv dabei helfen. In unserem Hause haben wir für unsere an Demenz erkrankten Bewohner ein Laufrichtungserkennungsschutzsystem auf Funkbasis installiert. Der Patient muss dafür lediglich einen sogenannten Transponder tragen. Das ist nichts anderes als ein unscheinbares, kleines Gerät, das Signale als Funkwellen übermitteln kann. Dieses Gerät hat der Bewohner entweder als Klipp an seiner Kleidung oder in einer speziellen Uhr, die so auch als Funkuhr dient. Der Transponder erkennt automatisch die Laufrichtung und somit den Ort, wo sein Träger sich jeweils befindet. Verlässt so ein weglaufgefährdeter Bewohner seinen sicheren Bereich, so sendet der Transponder über Funk ein bestimmtes Signal an die Zentrale und der Bewohner kann von unseren Mitarbeitern zurück in Sicherheit und vertraute Umgebung begleitet werden.

 

 

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Innerhalb des geschützten Anwesens können sich mit dieser Hilfe alle Heimbewohner frei und selbstbestimmt bewegen. Geschlossene Türen gibt es nicht und niemand muss sich im Seniorenheim Rhönblick unterdrückt oder eingesperrt fühlen. Für einen respekt- und würdevollen Umgang mit unseren demenzkranken Bewohnern ist das in unseren Augen auch ausgesprochen wichtig, wenn nicht gar unerlässlich. Dem Entstehen von Aggressionen und Streit wird auf diese Weise ebenfalls bestmöglich vorgebeugt.

So ist es auch den demenzkranken Menschen im Seniorenheim Rhönblick möglich, sich innerhalb eines großen Bereichs zu bewegen und viele Freiräume zu genießen.

Die Türen können offen bleiben und jeder ist trotzdem bestmöglich geschützt.

Das Seniorenheim Rhönblick ehrt Herrn Arnold – seinen allerersten Bewohner.

Herr Ewald Arnold ist ein Pionier. Als erster Bewohner des Seniorenheims Rhönblick leitet er ein neues Kapitel zu einem Thema ein, das da heißt: „Humane und würdevolle Pflege im Alter“. Das ist im Seniorenheim Rhönblick nämlich oberstes Prinzip.
Pioniere sind oft Vorbilder, wie man ja weiß. So kann es gar nicht anders sein, als dass Herr Arnold nebenbei auch ganz schön hohe Maßstäbe setzt. Wie gut sich auch ein alter Mensch bei guter Betreuung erholen kann, dafür ist er ein leuchtendes Beispiel. Bis vor kurzem war Herr Arnold nämlich nicht nur Intensivpatient, sondern musste zudem sogar noch künstlich beatmet werden. Diese Zeiten sind erst mal vorbei.
Viele Beteiligte haben gemeinsam durch ihre gute Zusammenarbeit bewirkt, dass es soweit kommen konnte. Dank des Pflegeteams von Wenoba, Herrn Arnolds Hausarzt der Gemeinschaftspraxis Dr. Staab / Dr. Stoll in Zusammenarbeit mit der Televisite sowie eines Logopädin konnte Herr Ewald Arnold schon nach wenigen Monaten wieder dekanüliert werden. Das bedeutet, dass die Röhre, mittels derer Herrn Arnold die Atemluft künstlich zugeleitet werden musste – die sogenannte Trachealkanüle – wieder endgültig entfernt werden konnte. Somit ist er nicht mehr auf das Beatmungsgerät angewiesen und kann nun selbständig atmen und selbstbestimmt leben.

Die Eröffnung des Seniorenheims Rhönblick kam für Herrn Arnold zur rechten Zeit. Dort wird Freiheit und Sicherheit aller Bewohner ganz groß geschrieben .

Wer möglichst viel selbst bestimmen kann und seine Interessen pflegt, bleibt bekanntlich länger fit und hat auch viel mehr Freude am Leben.
In diesem Rahmen darf Ewald Arnold jetzt die schöne Gegend erkunden, die sein neues Zuhause im Grünen mit der frischen und sauberen Rhönerluft bietet.