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Schülerpraktikantin im Seniorenheim

Schülerpraktikantin im Seniorenheim

Wir setzen uns mit vielen Aktionen dafür ein, Schülern einen Einblick in unsere Einrichtung und unseren Berufsalltag zu geben. So hatten wir von März bis Juni 2019 im Seniorenheim Rhönblick in Burkardroth eine Schülerpraktikantin zu Gast, die bei uns mitarbeiten durfte.

Nele ist Schülerin der Mittelschule Burkardroth und erhielt bei uns drei Monate lang die Gelegenheit, in den Pflegeberuf hineinzuschnuppern.

Was sie im Seniorenheim erfahren und gelernt hat, berichtete Nele am Ende ihres Praktikums in einer Präsentation bei uns im Haus. Vor Lehrkräften, Schülern und geladenen Gästen hielt sie einen ausgezeichneten Vortrag über die Arbeit in der Altenpflege. Auch ein praktisches Beispiel hatte Nele im Rahmen ihrer Präsentation vorbereitet: Sie lud die Zuhörer zu einer Beschäftigungstherapie ein. Bürgermeister Bug wurde mit einbezogen und nahm ebenfalls an der praktischen Übung teil.

Für uns hat sich mit Nele wieder einmal gezeigt: Praktika sind eine großartige Möglichkeit, um junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Natürlich ist damit auch immer ein gewisser Aufwand verbunden, um die Praktikanten zu begleiten, zu betreuen und in unterschiedliche Tätigkeiten einzubinden. Doch dieser Aufwand ist eine Investition, die sich lohnt. Schüler können sich so ein gutes Bild von Beruf und Berufsumfeld machen und ihre Erfahrungen auch nach außen tragen.

Gettingtough Beat the Summer 2019 – und die Pflege Fighter waren dabei

Am 07.07.2019 fand zum dritten Mal der Extremhindernislauf in Würzburg statt. Mittendrin war unser Team Pflege Fighter mit von der Partie. Nicht nur der Einzelne, sondern das Team stehen hier im Vordergrund. In Rennen über 8 Km oder 18 Km konnte sich unser Team efolgreich beweisen. Schon vor dem Rennen konnte jeder Teilnehmer einen Eindruck über die Strapazen gewinnen, die auf ihn zukommen sollten.

Spektakuläre Hindernisse, wie Kletterwände, Monkey Bars, Seilklettern und schwere Gewichte stellen nur einen Teil der Herausforderungen dar, denen sich die Pflege Fighter gestellt haben.

Als Team überzeugen – auch über den Beruf hinaus

Trotz der großen Strapazen haben unsere Jungs und Mädels von den Pflege Fightern bewiesen, dass sie dem Motto „Getting Tough“ („härter werden“) absolut gerecht geworden sind. Stets stand bei dem Event aber der Gedanke an das Team im Vordergrund. Schon nach dem Veranstalter geht es bei der Hindernislaufserie ja hauptsächlich um Ruhm und Ehre. Den haben die Pflege Fighter dann auch reichlich nach Hause gebracht. Alleine fürs Team und gemeinsam gegen die Widrigkeiten und Anstrengungen von Strecke und Hindernissen – so hat sich der Ausflug nach Würzburg zu einem unvergesslichen Erlebnis entwickelt. Schon im Beruf kommt es darauf an, gut als Team agieren zu können. Dies konnten die Pflege Fighter auch unter diesen Extrembedingungen eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

Natürlich waren die Beine schwer und Treppen waren in den nächsten Tagen auch erstmal ein Problem, aber der Fokus geht schon wieder auf das nächste Rennen. Die Vorbereitung wird unsere Pflege Fighter noch weiter zusammenschweißen, sodass auch zukünftige Herausforderungen für dieses Team kein Problem sein werden. So schnell macht ihnen in Sachen Kraft, Kondition und Koordination keiner etwas vor – wer es versuchen will, ist gerne eingeladen, es selber mal bei und mit unseren Pflege Fightern zu versuchen.

Rhönblick Sommerfest 30. Juni 2019

An diesem schönen Sonntag fand das Rhönblick Sommerfest statt. Strahlender Sonnenschein meinte es den ganzen Tag lang gut mit uns und sorgte für eine tolle Atmosphäre.

Den Auftakt zum Sommerfest machte der Gottesdienst mit Pfarrer S. Hartmann und Diakon A. Wehner. Für den musikalischen Rahmen im Gottesdienst sorgten die Rhöner Saxophöner aus Stangenroth. Die fünf jungen Saxophonisten von Sopran bis Bariton gestalteten ein einmaliges Klangerlebnis.

Nach dem Mittagessen ging es am Nachmittag beschwingt weiter mit Albrechts Haus und Stubenmusik aus Waldfenster.

Neben der schönen musikalischen Zeit kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, sodass Besucher und Teilnehmer ein gelungenes Sommerfest erleben durften. Natürlich blieb auch genug Zeit für viele gute und intensive Gespräche. Insgesamt war es ein toller Sonntag mit einem gelungenen Sommerfest – Seele baumeln lassen und Kraft für den Start in die neue Woche tanken – so blicken wir zufrieden zurück und bedanken uns bei allen Helfern, die den Ablauf und die Gestaltung des Festes mit ermöglicht haben.

Pflege braucht Abkühlung

Für unsere Mitarbeiter haben wir uns für die heißen Sommertage etwas ganz besonderes einfallen lassen – Eis zur freien Entnahme. Denn wer arbeitet, kann an heißen Tagen auch ab und an, eine Abkühlung vertragen. Aber nicht nur Abkühlung, sondern auch gute Laune verbreitet die eisige Leckerei beim genießen. So wurde ein Gefrierschank mit verschiedensten Eissorten aufgefüllt – schließlich bevorzugen nicht alle die gleiche Geschmacksrichtung. Gut sichtbar gemacht mit einem Plakat, wartete die Erfrischung nur noch darauf entnommen und genossen zu werden. Bei unseren Mitarbeitern kam diese Eis-Aktion sehr gut an und so manch einer genoss die kurze kühle leckere Auszeit.

Seniorenheim – Möglichkeiten durch die Digitalisierung

Momentan werden die Möglichkeiten der Digitalisierung divers diskutiert. Einerseits fürchten Menschen um ihre Arbeitsplätze, aber es bieten sich auch bisher ungeahnte Möglichkeiten durch die Freisetzung von Ressourcen und Kapazitäten. In diesem Kontext hat Michael Wehner, der Geschäftsführer, einen Vortrag via Videokonferenz vor der Mitgliederversammlung des bpa in Berlin am 14.06.2019 gehalten. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) ist mit über 8000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung von privaten Anbietern sozialer Dienstleistungen. Herr Wehner hat bereits die Erfahrung machen können, dass durch die Digitalisierung in der Pflege und die Nutzung der damit verbundenen neuen Technologien erhebliche Zeitressourcen frei gesetzt werden können. Diese Ressourcen kommen Mitarbeitern und Patienten gleichermaßen zu Gute. Patienten und Bewohner können demnach erleben, dass die Mitarbeiter mehr Zeit haben, sich um sie zu kümmern. Zugleich verbessern sich, so Herr Wehner, auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter verbessern.

Mit Digitalisierung zu mehr
Attraktivität in der Pflege

Die demographische Entwicklung ist kein Geheimnis und die Branche der Pflegedienstleister leidet schon erheblich unter dem Fachkräftemangel. Durch die positiven Nebeneffekte der Digitalisierung erhofft sich Herr Wehner auch mehr Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeit in der Pflege wird sich in einigen Bereichen signifikant vereinfachen, was dazu führen soll, dass wieder mehr junge Menschen zur Arbeit in der Pflege begeistert werden sollen.

Neben bereits gestiegenen Gehältern soll die Digitalisierung auch als Motor dienen, um junge und motivierte Köpfe für die Pflege zu begeistern.

Neue Wege in der Pflege – gerne digital

In seinem Vortrag gegenüber den Mitgliedern des bpa geht es Herrn Wehner auch darum, herauszustellen, dass über den digitalen Weg auch potentielle neue Mitarbeiter leichter angesprochen werden können. Verbesserte Arbeitsbedingungen und neue Technologien sieht er als Schlüssel auch die technikaffinen Generationen Y und Z zu erreichen, die auch als „digital natives“ bekannt sind. Sie suchen sich ihre Arbeitgeber vermehrt nach ihren Bedürfnissen aus, wo sich auch die Pflege nicht der Technik verschließen kann und darf. Für Herrn Wehner ergibt sich also eine „Win-Win“-Situation, von der sowohl Patienten als auch die Mitarbeiter nachhaltig profitieren werden.

Das Seniorenheim auf Kräuterwanderung

Am 06. Juni 2019 war es für alle Natur- und Kräuterliebhaber unter den Mitarbeitern unseres Seniorenheimes endlich soweit. Eine 2-stündige Kräuterführung durch den Kurgarten von Bad Bocklet mit der ortsansässigen, zertifizierten Kräuterführerin Katja Reith war für alle ein sinnliches Erlebnis. Es wurde ein kurzweiliger, wissenswerter Spaziergang durch die Kräuter- und Heilpflanzenwelt. Es gelang ihr als erfahrende Kräuterfrau sofort, uns ihre Freude an der Natur und die Liebe zu den Pflanzen zu vermitteln und damit auch unsere Herzen zu berühren.

Den Kräutersommer mit allen Sinnen genießen – Kräuterwanderung mit Katja Reith in Bad Bocklet

Unsere Wahrnehmung für die kleinen, grünen Kraftpakete wurde geschärft. Viel altes Wissen über die heimischen Kräuter wurde wachgerufen und vielfältige, oft auch einfache Möglichkeiten aufgezeigt, dies in unseren Alltag zu integrieren. Es war spannend, zu erfahren wie viele Pflanzen, die uns auf „Auf Schritt und Tritt“ begleiten eine kleine Hilfe im Moment sein können. Sie helfen bei leichten Schmerzen, Blasen vom Laufen, Kopfschmerzen und Insektenstichen.

Vieles hatte man schon gelesen, vielleicht auch selbst schon ausprobiert. Nun sollte es professionelle Antworten geben auf „Für jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen“.

Kräuter sind Wertvoll

Was wir vermitteln bekamen, auch der Umgang mit Kräutern will gelernt sein. Sei es die Achtung vor der Natur, die Art und Weise sie wahrzunehmen, sie zu sammeln, zu bereiten und für später aufzubewahren. Kräuter sind ein wertvolles Heil-, Nähr- und Naturgut.

Ein umfangreiches Kräuterwissen wurde uns vermittelt. Wissende konnte es festigen und erweitern. Wir lernten viel über die Heilkraft und zahlreichen Möglichkeiten der praktischen Anwendung, wie das Kochen, Pflegen, Räuchern, aber auch das Herstellen der berühmten Seedboms. Auch zu essbaren Wildkräutern & Heilpflanzen wurden viele Fragen gestellt. Es galt insgesamt die Scheu vor Kräutern abzulegen. Sie zu berühren, zu riechen, zu schmecken, auf die Haut reiben und die bunte Vielfalt am Wegesrand nicht nur mit den Augen zu genießen.

Kräuter in der Küche aber auch in der Heilkunde

Wir bekamen allgemeine Tipps und Hinweise zur richtigen Kräuterernte und was es hier zu beachten gibt. Wann kann man was sammeln und wie am besten verarbeiten und lagern. Viel lernten wir auch über ihre heilkundliche Verarbeitung und Anwendung, wo es auch Grenzen gibt sowie die traditionelle Nutzung in der Küche und dem Herstellen wertvoller Naturkosmetik. Ein spannendes Thema mit Zukunft.

Nach der Wanderung gab es für alle ein gemeinsames Abendessen. Wir bedanken uns bei Frau Reiht für diesen informativen, alle Sinne berührenden Spaziergang durch die heimische, kostbare Kräuterwelt. Wir haben sehr viel positive Anregungen für unsere Sicht und Anwendung der Kräuter erhalten. Sicher wird der eine oder andere dies in seinen Alltag integrieren.

Gemütliches Grillen in Bad Bocklet

Die persönliche Betreuung unserer Azubis ist uns besonders wichtig

Neben den spannenden und vielfältigen Aufgaben bei ihren Tätigkeiten in unseren Seniorenheimen, kommt bei unseren Azubis selbstverständlich auch das Miteinander nicht zu kurz. Auf beruflicher Ebene sind unsere Azubis zu einem großartigen Team zusammengewachsen und auch privat sind tolle Freundschaften entstanden. Damit sie sich noch besser kennenlernen und sich gegenseitig austauschen können, veranstalten wir regelmäßig ein lockeres sowie geselliges Zusammenkommen.

Beim gemeinsamen Grillen in Bad Bocklet konnten sich unsere Azubis und Schülercoaches austauschen

So haben sich unsere Azubis vom Saaleufer und vom Rhönblick am Donnerstag, den 25.07.2019, zum gemütlichen Grillen in Bad Bocklet getroffen. Es war ein sehr schönes, lustiges und harmonisches Treffen, in der wir uns alle noch einmal nähergekommen sind. Wir bedanken uns bei unseren Azubis für ihre gute Laune und positive Energie.

Es war uns eine besondere Freude, dass die Schülercoaches Maria Gerling-Tillmann und Heike Werner mit von der Partie waren!

Wir freuen uns auf unsere nächste Veranstaltung

Alles in allem war das gemeinsame Grillen in Bad Bocklet ein voller Erfolg! Das Zusammengehörigkeitsgefühl unserer Azubis wurde erneut stark vorangetrieben und wir freuen uns schon in einem äußersten Maß auf die Ausrichtung unseres nächsten gemeinsamen Events.

Maibaumaufstellung im Seniorenheim Rhönblick


Auch 2019 flattert das „blaue Band“ rund ums Seniorenheim Rhönblick

Ein Brauch auch in unserem Haus

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Süße, unbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.“ Das schöne Lied von Eduard Mörike und Hugo Wolff passt wundervoll zu dem Fest, das am 30. April im Seniorenheim Rhönblick wie jedes Jahr traditionsgemäß in fröhlicher Ausgelassenheit und Ungezwungenheit gefeiert wurde. Es gibt auf der ganzen Welt zahlreiche Bräuche, oft Hunderte, manchmal sogar mehrere tausend Jahre alt, mit denen das Ende des kalten Winters und der Beginn des wärmenden Frühlings gefeiert wird. Das reicht vom gemeinsamen Ringelreihen auf den langsam aufblühenden Wiesen bis zu den Osterbräuchen oder dem Abbrennen von Funkenfeuern. Einer der vielen mit dem Frühlingsanfang verbundenen Bräuche ist das Aufstellen eines Maibaumes, den wir auch in Bad Bocklet pflegen, uraltes Brauchtum – jedes Jahr wieder schön und neu. 
Maibäume werden landauf, landab überall etwas anders gestaltet. In vielen Regionen werden bis knapp unter die Spitze entrindete Baumstämme mit den Zunftzeichen der Handwerkergilden geschmückt. Auf jeden Fall sind sie immer Zeichen für die Hingabe, mit der sie ausgesucht und vorbereitet werden.

Manchmal werden sie auch einfach nur, sei es am Wipfel, sei es rund um den Stamm, mit bunten Bändern umwickelt, deren Enden dann frei im Wind wehen.

Die Bewohner unseres Seniorenheims, waren wie immer gespannt auf die Zeremonie, die dann auch wie erwartet sehr fröhlich wurde. Die Baumsteller hatten vielleicht den größten Spaß dabei. 

Musikalisches von Christian

Auch in diesem Jahr wurde das kleine Fest im Seniorenheim Rhönblick von Speis‘ und Trank begleitet, und nachdem uns letztes Jahr die Bockleter Singmäuse unterhalten hatten, sorgte diesmal unser Musiker Christian für die musikalische Begleitung, wofür ihm alle Anwesenden, die Seniorenheim-Bewohner selbst ebenso wie ihre Familien, herzlich dankten. Das gilt natürlich auch für Heimleiter Michael Wehner, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ebenso für die Gäste der Tagespflege.Galerie

Das Maibaumaufstellen ist immer wieder ein großartiger Anlass, zwei, drei, und gelegentlich sogar vier Generationen zusammenzubringen. So kommt es, dass ein uralter Brauch bis heute jung bleibt und die, die ihn pflegen, seinerseits jung erhält. Was gibt es Schöneres als das Lachen von Kindern, das gemeinsame Singen volkstümlicher Lieder oder das Hören von Musik, wie Christian sie darbietet! Dieses Brauchtum werden wir mit Sicherheit auch in Zukunft beibehalten, und schon freuen sich alle auf die Neuauflage im kommenden Jahr.  

Boys Day im Seniorenheim Rhönblick

Ob jemand ein guter Pfleger oder eine gute Pflegerin ist, liegt in unseren Augen nicht daran, ob er Frau oder Mann ist. Am 28.03.2019 war in ganz Deutschland „Boys Day“, ein Tag, an dem junge Menschen in Berufsfelder schnuppern können, die traditionell mit Geschlechter-Klischees besetzt sind. Manche Menschen wundern sich über Jungs, die den Pflegeberuf einschlagen wollen. Doch die junge Generation weiß es besser. Im Seniorenheim Rhönblick besuchten uns am „Boys Day“ vier Gymnasiasten und zwei Jungs aus der Mittelschule, um den Beruf des Pflegers besser kennen zu lernen. Sie waren sehr interessiert und nahmen alle Informationen mit großer Wissensgier und Begeisterung auf.

Theorie und Praxis im Pflegeberuf testen

Zunächst zogen sich die coolen Jungs über ihre Kapuzenjacken und T-Shirts die Arbeitskleidung eines Pflegers. Nachdem alle mit der blauen Uniform versorgt waren, hörten sie einen Kurzvortrag unseres Heimleiters Michael Wehner über den Pflegeberuf. Dabei erfuhren sie mehr zu einer möglichen Ausbildung in diesem Bereich.

Nach der Theorie folgte die Praxis: Die Jungs erkundeten gemeinsam das Pflegeheim. Sie durften zum Beispiel in einer Übung das Schutzengelsystem ausprobieren, das meldet, wenn einer unserer dementen Bewohner das Heim unbeaufsichtigt verlässt. Weitere digitale Möglichkeiten wie die Televisite mit Kollegen des anderen Hauses und der Patientenlifter wurden von den jungen Leuten aufmerksam studiert.

Außerdem gab ihnen Herr Wehner Informationen über die außerklinische Pflege mit.

Gemeinschaftsessen und Wissensdurst

Kochen und Essen wärmen die Seele. Unter diesem Motto arbeiten wir bei der gerontopsychiatrischen Arbeit, die sich um das Seelenheil der Patienten kümmert. Einen Eindruck davon konnten die Jungs bei der gemeinsamen Zubereitung des Mittagessens machen.

Im Anschluss sorgte das Essen mit den Bewohnern für eine fröhliche Stimmung. Gestärkt machten sich die Jungs danach an ihre letzte Aufgabe des Besuchs: Sie lösten ein Quiz mit Fragen aus all den Bereichen der Pflege, die sie am Vormittag kennengelernt hatten. Michael Wehner war begeistert, denn die Jungs erreichten alle die volle Punktzahl und konnten sich über Kinogutscheine freuen.

Jungs oder Mädchen –
Hauptsache ist die Liebe zur Pflege

Der Wissensdurst der Jugendlichen und ihre gute Laune, die sie bei ihrem Besuch im Pflegeheim Rhönblick verbreiteten, beweisen einmal mehr, dass Jungs ebenso gute Pfleger sein können wie Mädchen. Unsere Besucher haben jedenfalls alle Voraussetzungen, um mit ihrer Begeisterung für digitale Technik, ihrem freundlichen Umgang mit den Mitmenschen und ihrem echten Interesse am Beruf des Pflegers in Zukunft bei uns arbeiten zu können. Wir würden uns über ein Wiedersehen freuen und sind überzeugt, dass die Jungs am „Boys Day“ viel über sich selbst und die Arbeit in einem Pflegeheim gelernt haben.

Azubi Messe in Bad Bocklet

Das Seniorenheim Rhönblick bieten jungen Leuten eine Ausbildungsmöglichkeit mit Zukunft – und das vor Ort. Deshalb waren wir sehr dankbar, am letzten Januar-Wochenende mit einem Team auf der Azubi-Messe in Bad Bocklet vertreten zu sein. Dort konnten sich Jugendliche über die Ausbildung in unseren Seniorenheimen informieren und einmal direkt mit Menschen ins Gespräch kommen, die bereits bei uns arbeiten.

Spaß und Information gehen Hand in Hand

Der Bad Bockleter Jugendverein und allen voran dessen Vorstände Marcel Dünisch (24), Raphael Langer (25) und Florian Grom (24), hatten die Azubi-Messe dieses Jahr zum ersten Mal organisiert. 30 Handwerksbetriebe und Unternehmen waren der Einladung gefolgt. Wir wollten uns ebenfalls die Chance nicht entgehen lassen, uns den Jugendlichen unserer Region vorzustellen. Diese konnten sich über Berufsaussichten in verschiedenen Bereichen, vom klassischen Handwerksberuf bis hin zum akademischen Beruf, informieren.

Da die Altenpflege ein immer stärker nachgefragter Berufszweig ist, indem Fachkräftemangel herrscht, ist es uns besonders wichtig, junge Menschen auf diese Karrierechance aufmerksam zu machen.

Unsere Kollegen sind die besten,
um anderen die Freude zu vermitteln,
die diese Tätigkeit jeden Tag mit sich bringt.

Persönliche Gespräche als Anreiz

Zu Hause am Computer kann sich mittlerweile jeder alle Informationen suchen, die er braucht. Der Vorteil einer Azubi-Messe besteht aber darin, dass sich die Jugendlichen direkt mit denjenigen unterhalten können, die bereits Berufserfahrung in der Altenpflege haben. Unser Team hatte sichtlich gute Laune und freute sich, für seinen Beruf zu werben.

Bei heißen Getränken und Süßem kamen wir ins Gespräch. Außerdem durften die Jugendlichen aktuellste Entwicklungen in der Pflege-Technologie bestaunen und selbst ausprobieren. Für die Teilnehmer an einem Quiz gab es außerdem Gutscheine von Partnern vor Ort zu gewinnen. Die strahlenden Sieger hatten sich ihre Preise verdient und nahmen mehr als eindrückliche Erinnerungen an diesen Messetag mit nach Hause.

Der Nachwuchs als Chance für die Pflege

Die Azubi-Messe in Bad Bocklet hat unseren Mitarbeitern großen Spaß gemacht und wir hoffen, einige junge Menschen davon überzeugt zu haben, wie wichtig der Pflege-Beruf für unsere Gesellschaft ist. Genauso wie am Messestand besteht er zwar aus vielen kleinen und großen Herausforderungen jeden Tag, er lebt aber von der Begegnung mit den Menschen. Wir sind dankbar für die vielen Begegnungen dieses Wochenendes und für die Organisation durch die Veranstalter. Wir hoffen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Schließlich liegt die Zukunft unserer Branche in unserem Nachwuchs.